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Basismodul – Komplementäre Physiotherapeutische Medizin

Grundlagen Manuelle Medizin und angewandte Bindegewebsphysiologie

Die Manuelle Therapie ist unbestritten ein fester Bestandteil in der täglichen physiotherapeutischen Praxis. Sie ist sicherlich auch die Therapieform, die bisher die umfangreichsten Forschungsergebnisse vorweisen kann. Viele Wirksamkeitsstudien belegen dies. Die exakte Kenntnis und Anwendung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden aus der Manualtherapie muss deshalb heute um so mehr Ziel einer jeden beruflichen Weiterentwicklung innerhalb der Physiotherapie sein.

Die Manualtherapie ist von unterschiedlichen Strömungen beeinflusst worden. So haben Freddy Kaltenborn und Olaf Evjenth sicherlich im europäischen Raum einen großen Anteil an ihrer Verbreitung. Geoffrey Maitland, Brian Mulligan und Robin McKenzie haben diese Behandlungsformen verfeinert und bereichert.

Das Bindegewebe als Bindeglied

Allen gemein ist die Behandlung des menschlichen Bindegewebes. Eben aus diesem Grund ist die exakte Kenntnis der Gewebeformen des menschlichen Körpers für jeden Therapeuten ein unverzichtbarer Bestandteil. Das Verständnis für die Physiologie und Pathophysiologie des Bindegewebes ist unsere leitende Struktur in der täglichen Arbeit  aus der Konzepte und spezifische Methoden entsprungen sind.

Auch in der parietalen Osteopathie ist das Wissen über Physiologie Kernkompetenz einer jeden Intervention. Nur die Kombination aus den manualtherapeutischen Disziplinen und die exakte Kenntnis der Bindegewebsphysiologie führt zu einem sicheren Umgang mit den spezifischen Geweben im Falle einer Dysfunktion.

In diesem Basiskurs werden die unterschiedlichen Methoden der Manualtherapie und parietalen Osteopathie immer in Beziehung zu Heilungsprozessen im Bindegewebe gesetzt. Für jedes spezifische Gewebe gelten unterschiedliche Regeln, die Erfolg und Misserfolg bei der Therapie beeinflussen können.

Ein Kernaspekt ist die spezifische Kenntnis der Prozesse der Wundheilung, bzw. die Faktoren, die sich positiv oder auch negativ darauf auswirken. Daher sind komplementärmedizinische Maßnahmen, wie z.B. der Einsatz spezieller Mikronährstoffe zur Unterstützung der Reparaturmechanismen und somit der Regeneration der Strukturen des Bewegungsapparates zu überlegen.


Grundlagen Viszerale Therapie und energetische Medizin

Die Mehrzahl der Patienten, die sich in den physiotherapeutischen Praxen vorstellen, leiden primär an Beschwerden, die sich im Bereich des Bewegungsapparates äußern. Bei vielen dieser Beschwerden existieren jedoch pathogene Ko-Faktoren, die auf Funktionsstörungen innerer Organe zurückgeführt werden können.

Der Kurs vermittelt Anatomie, Physiologie (bzw. Pathophysiologie) und Untersuchung der Organe des Gastrointestinaltraktes und des Urogenitalsystems Beschrieben werden neuroreflektorische, faszial-mechanische und biochemische Zusammenhänge innerhalb des Viszeralsystems und deren Auswirkungen auf den Bewegungsapparat.

Neuroreflektorische Afferenzen viszeraler Strukturen können Schmerzen in Wirbelsäule, Gelenke und Muskeln projizieren

Mechanisch-faszial kann es durch einen Tonusverlust der Organe, z.B. aufgrund einer Darmdysbiose, über deren Aufhängestrukturen zu einer adaptativ geänderten Stellung/Position von Gelenken und Wirbelsäule kommen.

Biochemische-metabolische Störungen der verschiedenen Organsysteme, z.B. im Säure-Basen-Haushalt, können die Belastbarkeit von Muskeln, Sehnen, Bändern, Knochen und Gelenken herabsetzen.

Der komplementärmedizinische Ansatz wird durch Diagnose und Therapieverfahren aus der energetischen Medizin ergänzt. Austestungen der Organsysteme erfolgt über Applied Kinesiology. MAPS (Mikroakupunktursysteme), wie die Ohrsomatotopie, Fussreflexzonen, sowie organspezifischer Akupunkturpunkte stellen eine ideale Kombination für die Behandlung des viszeralen Systems dar.