Prof. Dr. med. habil. Matthias Fink

Prof. Dr. med. habil. Matthias Fink
Professor für Physikalische u. Rehabilitative Medizin
Organisatorische Leitung der AIM

und

Privatambulanz für Naturheilverfahren
Klinik für Rehabilitationsmedizin
Medizinische Hochschule Hannover

Grußwort Prof. Dr. med. habil. Matthias Fink

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr denn je müssen Therapeuten ihren Beruf angesichts der zunehmenden Einbindung sogenannter „alternativer“ Heilverfahren in die medizinische Versorgungslandschaft Ihr Wissen auch in diesem Bereich erweitern, da sie immer mehr auch durch die Patienten selbst damit konfrontiert werden.

Hierzu steht eine breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese spannen den thematischen Bogen von A bis Z, von Ayurveda über Kinesiologie und orthomolekulare Medizin bis hin zu Yoga und vielem mehr. Allen gemeinsam ist diesen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, dass Sie jeweils immer nur einzelne dieser medizinischen Konzepte vermitteln. Querbezüge zu anderen Verfahren bleiben aus. Andere Verfahren müssen dann erneut in einzelnen Lehrgängen erworben werden. Bei den knappen zeitlichen Resourcen des modernen Alltags ist dies nicht umsetzbar.

KPM – Komplementäre Physiotherapeutische Medizin begegnet diesem Dilemma mit einem Verbund der für die Physiotherapie maßgeblichen komplementären Verfahren zu einem einzigen Lehrgang. Inhalt dieses KPM-Lehrgangs ist die Integration physiotherapeutischer und komplementärmedizinischer Untersuchungs- und Behandlungsverfahren.
In der KPM wird in einem Grundlehrgang eine gemeinsame Wissensbasis auf den klassischen Kenntnissen der Manuellen Medizin, der Osteopathie und der Energetischen Medizin geschaffen.

In den fortführenden Modulen werden darauf aufbauend Orthomolekulare Medizin, Phytotherapie, Diätetik und Kinesiologie in den Unterricht eingebunden. Dabei steht der Patientenbezug im Mittelpunkt des Lehrplanes. Dies hat für uns eine besondere Bedeutung: Die therapeutische Arbeit ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, deren Methoden anwendungsbezogen vermittelt werden müssen. Der Einsatz unterschiedlicher komplementärer Verfahren wird ausgehend von Krankheitsbildern und Symptomenkomplexen parallel „am konkreten Fall“ vermittelt. Nach dem Motto: „Wann – wo – was“ werden hierbei sinnvolle, effektive und sicher zu erlernenden Behandlungsstrategien und -techniken zu einem übergreifenden Gesamtkonzept vereint.

Ich freue mich, dass es gelang, kompetente Dozenten zu einem Team zu vereinen, die in der Lage sind, diesem Anspruch gerecht zu werden!

Ziel dieses Lehrgangs ist ein mehrdimensionaler Zugang zum Patienten bei Erkrankungen am Bewegungsapparat und bei Erkrankungen innerer Organe, gerade wenn diese mit komplexen Beschwerdebildern einhergehen.

Als ehemaliger Absolvent einer Heilpraktikerschule, die ich vor meinem Medizinstudium besuchte, begrüße ich es ausdrücklich, dass in Deutschland berufspolitisch für Physiotherapeuten die Möglichkeit für einen direkten Patientenzugang geschaffen wurde. Als KPM-Student können Sie bei der AIM unentgeltlich die Ausbildung zum sektoralen Heilpraktiker absolvieren und auf diese Weise Ihre therapeutische Selbständigkeit erweitern.

Positionieren Sie sich als physiotherapeutischer Vertreter der Komplementären Medizin!


Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Matthias Fink